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May
25
Sat
Picknick mit Solidarity City Berlin, Seebrücke Wien & 4lthangründe für alle;
May 25 @ 15:00 – 18:00

Picknick mit Solidarity City Berlin, Seebrücke Wien & 4lthangründe für alle, Sa., 25.5., 15 Uhr, Donaukanal
Im Rahmen des Interessent*innen-Picknicks der Seebrücke Wien wollen wir uns gemeinsam mit der Initiative 4lthangründe für alle und zwei Aktivist*innen des Bündnisses Solidarity City Berlin in entspannter Atmosphäre darüber austauschen, wie eine solidarische Stadtgemeinschaft aussehen kann, was es alles dafür zu tun gibt und welche Erfahrungen sie weitergeben können. Da das Berliner Bündnis bei unserem großen Soli-Fest am 31.5. “Grund für SOS” leider nicht dabei sein können, freuen wir uns umso mehr über ihren spontanen Besuch diesen Samstag.

Solidarity City Berlin ist ein 2015 gegründetes Netzwerk mit dem Ziel, Berlin zu einer solidarischen Stadt zu machen, also Menschen mit eingeschränktem oder undokumentiertem Rechtsstatus Zugang zu jeglichen städtischen Dienstleistungen zu gewähren. Auch wenn der Berliner Senat sich im Januar 2019 als Mitglied im europäischen Netzwerk «Solidarity Cities» erklärt hat, mahnt das Bündnis davor, es nicht bei dieser Erklärung zu belassen und fordert nicht nur Konsequenzen, sondern v.a. auch den gemeinsamen Kampf für eine Stadt für Alle und Solidarität von Unten anstelle von leeren Vereinbarungen zwischen Stadtverwaltungen. Aktuell engagieren sie sich bspw. für die Einführung des anonymen Krankenscheins, den Abbau von Hürden zum Zugang des deutschen Bildungssystems oder im Bürger*inennasyl u.v.m. und sind dieses Wochenende zu Besuch in Wien!

Du interessierst dich für das Konzept der Solidarischen Stadt und die Erfahrungen der Berliner Aktivist*innen? Du findest, dass auch in Wien endlich mal was passieren muss? Oder du willst wissen, was die Seebrücke Wien oder die Initiative 4lthangründe für alle so treibt und wie du mitmachen kannst? Dann komm vorbei!

Bei einem gemütlichem Picknick trotzen wir am Samstag, 25.5.19 dem Donaukanaltreiben und tauschen uns in entspannter Atmosphäre zu all diesen Themen aus. Bitte bringt Getränke, Snacks und Decken mit, unser Vorrat ist begrenzt 🙂

Bei schlechtem Wetter wird ein Alternativort in der facebook-Veranstaltung der Seebrücke Wien angekündigt: https://www.facebook.com/events/331214820877835/

Treffpunkt ist ab 15 Uhr auf der Wiese am Donaukanal gegenüber vom Flex – du erkennst uns am orangen Seebrücke-Transpi!

In Kooperation mit 4lthangründe für alle: https://www.4lthangrund.jetzt

May
31
Fri
Grund für: SOS!
May 31 @ 11:00 – 11:00

S A V E    T  H E    D A T E

mehr infos / more infos -> https://www.4lthangrund.jetzt/grund-fuer-sos/

Chess united – Schach Ecke für alle
May 31 @ 12:00 – 19:00

Chess Unlimited
Pop-up Schach-Café

„Ach Wien, ohne uns Fremde, Migranten, Zugewanderte hättest Du weder Vergangenheit noch Zukunft.“
Patricio Handl – Grafik Designer, Aktionist

Wien war, bis vor genau hundert Jahren, die Hochburg des Schachs.
Dank des Aufkommens des Wiener Kaffeehaues und der Migration.
Wir laden herzlich ins Chess Unlimited Pop-up-Schach-Café!
„Beim Schachspiel, das als Spiel der Aufklärung verstanden wurde, und im Kaffeehaus als dem ideale urbanen Ort der Aufklärung, konnten diese [große soziale] Diskrepanzen zeitweilig überwunden werden. Hier entstand eine in der Geschichte einzigartige Situation, die bedeutende Wissenschaftler, unermesslich reiche Mäzene, einfache Schachfreunde und Großmeister des Spiels am Schachbrett vereinte.“
Michael Ehn – Geniales Schach im Wiener Kaffeehaus 1750-1918

Chess Unlimited
https://chess-unlimited.at

HabiTAT/Bikes and Rails: “Machs doch selbst” @ Raum 3
May 31 @ 12:00 – 13:30

Workshop (Dauer ca. 1,5h) :
„Mach’s dir doch Selbst“ – das habiTAT und selbstverwaltete Hausprojekte in Österreich am Beispiel „Bikes and Rails“

Ein ganzes Mietshaus bauen ohne Eigenmittel -wie geht das? Die Baugruppe Bikes and Rails errichtet in Wien ein Haus, das nur sich selbst gehört. Die Basis bilden das Rechts- und Finanzmodell des HabiTAT, einem Netzwerk selbstorganisierter und solidarischer Hausprojekte in Österreich. Satt Profite gibt es bezahlbare Mieten und Freiraum für Leben. Ökologisch – Solidarisch – Unverkäuflich!

Wir, das Hausprojekt Bikes and Rails bauen im Sonnenwendviertel-Ost ein Haus mit 18 Wohnungen, Gewerbeflächen und Gemeinschaftsräumen mit dem Ziel, langfristig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Unser Hausprojekt wird ein selbstverwalteter Freiraum direkt neben dem neuen Hauptbahnhof in Wien-Favoriten. Wir stehen für solidarische Nachbarschaft, umweltbewusste Mobilität mit Rad und Bahn, ökologische Bauweise und bezahlbare Mieten ohne finanzielle Mindesteinlage für die jetzigen und alle zukünftigen Mieter*innen. Darum sind wir Teil des habiTAT – dem Mietshäusersyndikat in Österreich.

Das habiTAT ist ein solidarischer Zusammenschluss von Hausprojektinitiativen in ganz Österreich mit dem Ziel, Immobilien freizukaufen und selbstverwaltete und bezahlbare Räume zu sichern. Durch unsere Mitgliedschaft im habiTAT wird das Haus für alle Zeiten dem Markt entzogen und der Weiterverkauf unmöglich. In Deutschland sind so bereits 130 erfolgreiche Hausprojekte entstanden. Damit wollen wir auch ein Modell für zukünftige Baugruppen etablieren und zeigen wie selbstorganisierter, bezahlbarer Wohnraum für alle geschaffen und dauerhaft gegen Verwertung am Immobilienmarkt abgesichert werden kann.

Für das 1. Neubau-Projekt im habiTAT Mietshäusersyndikat in Österreich brauchen wir deine Unterstützung. Du borgst uns Erspartes als privaten Direktkredit und hilfst mit, das Haus freizukaufen. Damit unterstützt du die Schaffung von langfristig bezahlbarem Wohnraum und setzt ein Zeichen gegen Spekulation und steigende Mieten. Einfach Info-Paket in der rechten Spalte anfordern und alle Informationen zum Direktkredit erhalten. Wohnen ist ein Menschenrecht und keine Ware!

Bikes and Rails Projektseiten: https://www.bikesandrails.org/wp/; www.instagram.com/bikes_n_rails/; www.facebook.com/bikesandrails; www.twitter.com/bikes_rails
Bikes and Rails Broschüre (u.a.): https://www.bikesandrails.org/wp/downloads/
Presse zu Bikes and Rails: www.bikesandrails.org/wp/presse/
habiTAT (österreichischer Dachverband) : www.habitat.servus.at
Mietshäusersyndikat (deutscher Dachverband): https://www.syndikat.org
Sehenswerte und sehr informative DOKU über das Syndikat und unseren Verbund selbstverwalteter Wohnprojekte:  https://vimeo.com/193034732

Kinderprogramm @ Kinderdisco, Kinderprogramm
May 31 @ 12:00 – 19:00

Kinderprogramm
Es wird zwei Räume mit Kinderprogramm geben: Die Disco (natürlich in angepasster Lautstärke) und einen Workshopraum, in dem wir zusammen basteln und kreativ sein werden. Dort finden außerdem Bewegungsspiele statt. Wir werden dort neben Kork und Pet-Flaschen upcycling Boote, Kressetöpfchen und Blumendosen zusammenkleben,
herstellen und bemalen. Außerdem gewährleisten wir weitere wichtige Programmpunkte, die für die Kleinsten unter uns auf keiner Party fehlen sollten:
Kinderschminken, Seifenblasen, Tempelhüpfen und selbstverständlich wird es genügend Chillecken mit Kaffee für die Eltern und Bezugspersonen geben, in denen sie sich austauschen können.

Wir finden, es gibt viel zu wenig konsumfreien Raum, der kein
Spielplatz ist, an dem sich die Familien unserer Gesellschaft austoben können. Deswegen werden wir in Zukunft einmal im Monat zum Kids Space einladen. Der erste unserer Kids Spaces findet am 31.5. statt und beginnt um 12:00. Bis 19:00 gibt es
unterschiedliche Workshops extra für Kinder.

Der 2. Kids* Space wird am Montag den 17.06. ab 14h stattfinden (Ort: Wolke, 4.Stock – Augasse 2-6, 1090 Wien)

Um 13:00 beginnt die Kids Disco, in der zum Beispiel die Buongiorno Boys für die richtige Stimmung sorgen werden Danach sind Laune in der Kneipe Palermo an den Decks, die eine Mischung aus Revolutionsmukke und Tanzbarkeit aus den verschiedensten Genres, aus der ganzen Welt, mit Message und Herz auflegen werden.
Uns ist es wichtig die Vernetzung zwischen Kindern, Eltern und Bezugspersonen zu stärken. Solidarität lernt sich immerhin von klein auf.

Soundproben unter:
https://soundcloud.com/buongiornoboys (Buongiorno Boys)

Solidarity City München – City-ID & Mobilität @ Raum 2
May 31 @ 12:00 – 13:00

City-ID und Mobilität

In dem Workshop wird als Einstieg abstrakt über das solidarische Potenzial der City-ID nachgedacht. Danach werden als praxisbeispiele New York und Zürich herangezogen, um so die Idee, die Umsetzung und den Weg zur City-ID zu illustrieren. Der zweite Teil des Workshops widmet sich der Frage, wie die Mobilität in einer Stadt für alle möglich sein kann. Dabei soll u.a. der Zugang zu einer sozial-ökologisch gerechteren Mobilität vereinfacht werden. Konkrete Beispiele der Mobilität aus Berlin, Wien und Kopenhagen runden den Workshop ab.


Eva Fleischmann
Lehrstuhl soziale Entwicklungen & Strukturen, LMU München
Bündnis Solidarity City München


Adam Yamani
Münchner Flüchtlingsrat
Bündnis Solidarity City München

Sea Eye – aktuelle Situation auf dem Mittelmeer @ Vortragsraum 2
May 31 @ 12:30 – 13:45
Sea Eye - aktuelle Situation auf dem Mittelmeer @ Vortragsraum 2

Vortrag über Sea Eye und die aktuelle Situation der Seenottettung im Mittelmeer

Bei diesem Vortrag wird der deutsche Verein Sea Eye vorgestellt, der zur Zeit das einzige noch einsatzfähige Schiff besitzt, das im Mittelmeer Menschenrechtsverletzungen beobachten und dokumentieren sowie auch Leben retten kann.
Darüber hinaus wird die konkrete, derzeitige Situation der Seenotrettung im Mittelmeer besprochen und erklärt, warum zivile Seenottettung und die tatkräftige Unterstützung dieser dringend notwendig ist.

Flüchtlinge Willkommen – Raum teilen als solidarische Praxis @ Raum 1
May 31 @ 13:00 – 14:00
Flüchtlinge Willkommen - Raum teilen als solidarische Praxis @ Raum 1

Vortrag+Diskussion: Raum teilen als solidarische Praxis
Um Menschen in Not sinnvoll unterstützen zu können, braucht es eine starke Interaktion, um die Bedürfnisse dieser Personen richtig einschätzen zu können. Nur Projekte, die unter konstantem Einbezug der Zielgruppe erarbeitet und umgesetzt werden, erreichen ihre Ziele treffsicher und nützen der Zielgruppe langfristig. “Flüchtlinge Willkommen Österreich” vermittelt zwischen geflüchteten Personen, die Wohnraum suchen, und Personen mit einem freien WG-Zimmer. In diesem Vortrag möchten wir über die Wichtigkeit dessen sprechen, mit Geflüchteten Wohnraum zu teilen und damit zu einer solidarischen Gesellschaft beizutragen.
Vortragende: Smaranda Krings, Muhammad Hayatleh

Petra Paul – Faltkunst Performance @ vor Raum 5
May 31 @ 13:00 – 18:00

Petra Paul: Partizipatives Kunstprojekt. Origamischiffe mit orangenem Papier basteln.

Jede*r soll ein Schiff mitnehmen und ins Wasser setzen (Brunnen, Teich, Fluss, Badewanne, Waschbecken,…), ein Foto davon machen und an petrapaulvienna@yahoo.de senden. Diese Fotos werden zu einem Film verarbeitet. Des Weiteren soll während dem Schiffebastlen eine Installation entstehen, in der die Papierschiffe an Schnüren in unterschiedlicher Höhe von der Decke hängen (bzw. an von Wand zu Wand gespannte Schnüren). Die Schiffe bewegen sich beim Durchschreiten des Raums wie auf Wellen. Foto- und Videodokumentation der Installation.

 

Radio Orange: Workshop @ Raum 5
May 31 @ 13:00 – 15:00
Radio Orange: Workshop @ Raum 5

Radio-Workshop

Dieser Workshop gibt eine Einführung in die Welt des Freien Radios.
Danach geht’s ans ausprobieren: wer möchte kann einen kurzen
Audio-Beitrag erstellen – es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

von Radio ORANGE 94.0

– Achtung begrenzte Teilnehmer_innenanzahl 8 Personen – Zählkarten am Infopoint holen! (werden ab 12h ausgegeben)

https://o94.at

https://o94.at/de/about/geschichte
Die Pirat_innenradioszene
Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre entstand eine rege Pirat_innenradioszene in Wien und weiteren Orten Österreichs. Das bestehende Rundfunkmonopol des ORF, ein wesentlicher Antrieb für diese Entwicklung, wurde durch das politische und rechtliche Engagement der Radiopirat_innen zu Fall gebracht, schlussendlich durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes am 24. November 1993.

Der Verein Freies Radio Wien
In dieser Phase wurde der “Verein zur Förderung und Unterstützung von freien lokalen nichtkommerziellen Radioprojekten”, kurz Verein Freies Radio Wien, gegründet. In den ersten fünf Jahre widmeten sich die Mitglieder der der legalen Verwirklichung eines Freien Radios für die Stadt Wien. Diese politische Arbeit führte im November 1997 zur Erteilung einer Lokalradiolizenz für den Verein Freies Radio Wien.

ORANGE 94.0
Am 17. August 1998 ging das Freie Radio in Wien als ORANGE 94.0 auf Sendung. Seit damals ist das Freie Radio wichtiger Gegenpol und unentbehrliche Ergänzung zu öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Medien. Denn eine vielfältige Medienlandschaft besteht aus den drei Säulen öffentlich-rechtlicher Rundfunk, privat-kommerzieller Rundfunk und Freies Radio.

Basma Jabr & Orwa Saleh – Konzert @ Bandbühne
May 31 @ 13:10 – 14:10
Basma Jabr & Orwa Saleh - Konzert @ Bandbühne

Basma Jabr & Orwa Saleh
Live Music – Friday 17h

This duo is a balance, between the elegant heritage of Syrian songs and the contemporary freedom of expression, a journey in the words of the Sufi poems in a space where Basam lights the stage with the warmth of her voice surrounded by the deep and unique style of Orwa’s Oud
After working together on many projects, Orwa and Basma performed as due for the very first time in 2016, trying to explore this musical freedom using fewer elements and focusing more on the possibilities that one oud and one voice could reach.

Links:
https://www.youtube.com/watch?v=c_gToMaiQ7U 
https://www.youtube.com/watch?v=OkUfd-dHU20 

Input Ausstellung Schubhaft – Jack Kollektive @ Raum 4
May 31 @ 13:30 – 14:15
Input Ausstellung Schubhaft - Jack Kollektive @ Raum 4

Input about deportation centre (Schubhaft).

This is also an opportunity to ask the collective about the exhibition.

Solidarische Stadt Hamburg: Wie geht das und was heißt das überhaupt? @ Raum 2
May 31 @ 13:45 – 15:15

Kurzbeschreibung Workshop

In Deutschland, Europa und der ganzen Welt überlegen Menschen, was es bedeuten kann, in einer ‚Solidarischen Stadt‘ zu leben. Wir als AG Solidarische Stadt Hamburg haben uns zusammengefunden, um gemeinsam mit anderen Stadtbewohner*innen an Ideen und Entwürfen für Hamburg zu arbeiten – ob in der Nachbarschaft, im Stadtteil oder für die ganze Stadt. Darum haben wir im letzten Jahr eine Reihe von Stadtteilworkshops moderiert, in denen die Stadtteilbewohner*innen sich darüber austauschen konnten, welche Solidarischen Orte und Praktiken sie bereits kennen, welche noch fehlen, und wie eine Vernetzung und Organisierung (im Stadtteil) aussehen könnte.

Am 31.05.19 möchten wir uns und unsere Arbeit in Hamburg vorstellen und euch anschließend einladen, unseren Workshopansatz einmal auf Wien anzuwenden. Anschließend möchten wir nicht nur die Ergebnisse mit euch besprechen, sondern auch diskutieren, welche Vor- und Nachteile diese Praxis hat und ob sie für die weitere Verwendung (in Wien, Hamburg, oder anderswo) im Sinne einer Solidarischen Stadt geeignet ist.

Wir über uns‘

Unser Ziel: Eine Solidarische Stadt Hamburg, aus der keine Menschen abgeschoben werden und in der alle, unabhängig von Aufenthaltsstatus und Einkommen, die gleichen Rechte und Zugänge zu öffentlicher Versorgung haben. Egal wie alt sie sind, wo sie geboren wurden, wie sie heißen, welche Sprache(n) sie sprechen, welches Geschlecht sie haben oder wie sie aussehen. Was so einleuchtend klingt, ist keineswegs Realität.

Beim Aufenthalt, beim Wohnen, beim Arbeiten, sogar bei der Gesundheitsversorgung haben Menschen unterschiedliche Rechte und Zugänge. Deshalb wollen wir die Idee einer solidarischen Stadt Hamburg weiter verbreiten. Einer Stadt, in der sich Menschen für die Gleichberechtigung aller Stadtbewohner*innen einsetzen und sich konsequent gegen Abschiebungen stellen.

Wir sind Teil des bundesweiten Netzwerks für eine Solidarische Stadt und versuchen als Arbeitsgemeinschaft über Veranstaltungen, Workshops und Vernetzungsarbeit schrittweise das Netzwerk einer Solidarischen Stadt Hamburg weiter aufzubauen. Dazu gehört der Austausch und die Zusammenarbeit mit Initiativen ehrenamtlicher Flüchtlings- und Wohnungslosenarbeit, Jugendgruppen und -zentren, sozialen Verbänden und Vereinigungen, mit Gruppen migrantischer Selbstorganisierung und antirassistischen Zusammenhängen, sowie Einzelpersonen und weiteren Zusammenschlüssen.

solidarischestadthamburg.noblogs.org

uc-sc-hamburg@nadir.org

OM10 – Vortrag + Diskussion: Die Häuser denen, die sie brauchen @ Vortragsraum 1
May 31 @ 14:00 – 15:00
OM10 - Vortrag + Diskussion: Die Häuser denen, die sie brauchen @ Vortragsraum 1

OM10 – Vortrag + Diskussion: Die Häuser denen, die sie brauchen (ca.45-60min)

Am 05.11.2015 wurde das ehemalige DGB Gebäude „OM10“ in Göttingen besetzt. Ziel war es, Druck auf die Stadt Göttingen auszuüben und die Verantwortlichen dazu zu bewegen, den Wohnungsleerstand in Göttingen zu bekämpfen, das hingegen überfüllte Aufnahmelager, “Friedland“ zu schließen und sich stattdessen für eine zentrale und faire Unterbringung von Geflüchteten einzusetzen.
Mittlerweile ist die Om10 ein legales und multikulturelles Wohnprojekt, das sich auch weiterhin für den Erhalt von Wohnraum und den menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten einsetzt. Wir wollen in unserem Vortrag beleuchten, wie der Weg von der Besetzung hin zu einem legalen Wohnprojekt ablief, welche Schwierigkeiten es gab und welche Ziele langfristig verfolgt werden. Außerdem erörtern wir unsere Arbeit im Bereich „Fluchthilfe“ und wollen einen Austausch über die Erfahrungen ermöglichen, die wir in diesem Zeitrahmen gesammelt haben.

Plattform Radikale Linke – Solidarische Städte – Perspektiven gegen die autoritäre Formierung in Staat und Gesellschaft @ Raum 3
May 31 @ 14:15 – 16:15
Plattform Radikale Linke - Solidarische Städte - Perspektiven gegen die autoritäre Formierung in Staat und Gesellschaft @ Raum 3

Gemeinsam mit den Teilnehmer_innen soll ein Verständnis von unterschiedlichen Konzepten der Solidarity Cities entwickelt werden. Ein wichtiger Faktor ist es solidarische Städte als Gegenpol zu den Abschottungsbestrebungen der Nationalstaaten zu begreifen. Zugleich ist es jedoch notwendig, sich die Grenzen der unterschiedlichen Konzepte von Solidarity Cities sowie deren Einbettung in den legalistischen Rahmen des EU-Migrationsregimes bewusst zu machen. Ausgehend von den Grenzen der Solidarity-Cities-Konzepte wäre es wünschenswert, darüber hinausgehende Perspektiven zu entwickeln, die die verschiedenen Kämpfe sozialer Bewegungen zusammendenken (zb. Kämpfe zur Raumaneignung; für partizipative Rechte; Kämpfe gegen Abschiebungen; Forderung nach Bewegungsfreiheit).

Literatur:
Antje Dieterich: Solidarity Cities. Lokale Strategien gegen Rassismus und Neoliberalismus
https://www.rosalux.de/publikation/id/39274/solidarische-staedte-globale-soziale-rechte-und-das-recht-auf-mobilitaet/
+ weitere Literatur

Links: https://www.radikale-linke.at; https://www.facebook.com/RadikaleLinke/; https://twitter.com/RadikaleLinkeAT

Feminist Killjoy – Sprayworkshop @ draußen
May 31 @ 15:00 – 18:00

Feminist Killjoy
In unserem praktischen Workshop wollen wir gemeinsam ein Piece kreieren und dabei Basics über die Arbeit mit Spraydosen und Graffitis vermitteln. Vorerfahrungen sind keine notwendig. Es ist aber auch kein Problem, wenn du schon Erfahrungen im Umgang mit Dosen hast. Der Workshop ist offen für alle Geschlechter und eingeschränkt in der Teilnehmer_innenzahl. Aus unserem feministischen Anspruch heraus und der Tatsache, dass die Graffitiszene hauptsächlich (cis) männlich dominiert ist werden FLINT-Personen bevorzugt.

– Achtung begrenzte Teilnehmer_innenanzahl 12 Personen – Zählkarten am Infopoint holen! (werden ab 12h ausgegeben)

Seebrücke Wien – Brücken statt Grenzen @ Raum 1
May 31 @ 15:00 – 16:00

Seebrücke Workshop

Brücken statt Grenzen – gegen die Festung Europa aktiv werden!
Beinahe täglich trudeln Hilferufe bei der NGO „Alarmphone“ ein. Von Menschen, die hilflos und von allen Seiten allein gelassen mitten auf offener See in nicht seetauglichen Booten um ihr Leben flehen. Erst am 10. Mai mussten wieder 70 Menschen ihr Leben verlieren, weil die EU und Europa tatenlos zusahen, wie die Boote untergingen. Von Solidarität fehlt jede Spur, Seenotrettung wird kriminalisiert und Menschen bestraft, die versuchen in Seenot geratene zu retten. Stattdessen wird ein autoritärer Kurs gefahren, der statt auf gegenseitige Hilfe auf Grenzen, Zäune und Mauern setzt: Das zeigt sich vor allem an der personalen wie auch finanziellen Aufrüstung von „Frontex“ – jener Grenzschutzbehörde, deren erklärtes Ziel es ist, Flüchtende wieder an die nordafrikanischen Küsten „zurück zu eskortieren“.  
Doch gegen dieses menschenverachtende Regime regt sich Widerstand: Das Seebrücken-Netzwerk in Deutschland und Österreich weitet sich in seinen Organisationsbereichen aus und versucht die politisch-soziale Lage zu dem längst überfälligen Wandel zu führen: hin zu einer solidarischen Stadt und einem solidarisch geführten Leben in Freiheit miteinander. Deshalb organisieren wir einen Workshop am SOS-Gipfel, bei dem wir besprechen wollen, was die Seebrücken-Bewegung bedeutet, wie sie entstanden ist, was ihre Möglichkeiten und Perspektiven sind und sein können und weshalb die EU-Außenpolitik nicht erst seit dem massiven Rechtsruck autoritär und sozialchauvinistisch ist. Nach diesem inhaltlichen Input, wollen wir dann eine Diskussionsrunde eröffnen und gemeinsam über die Zukunft von Seebrücke diskutieren und wie wir gemeinsam die EU dazu bewegen können, solidarisch zu werden.  

Beatbox workshop @ Raum 5
May 31 @ 15:15 – 16:45

Beatbox workshop:

Jung & Alt sind herzlich dazu eingeladen, an unserem Beatbox-Workshop teilzunehmen.

Unter Anleitung des Künstlers „Disflash“ werden rhythmische als auch melodische Elemente

der Klangerzeugung vermittelt. Es sind keine Vorkenntnisse vonnöten um die Basics des Musizierens, nur mit dem eigenen Körper zu erlernen. Join in and Have Fun!

Flüchtlinge Willkommen – Neue Entwicklungen in Migrationspolitik @ Raum 4
May 31 @ 15:15 – 16:45
Flüchtlinge Willkommen - Neue Entwicklungen in Migrationspolitik @ Raum 4

Vortrag+Workshop: Neue Entwicklungen in der europäischen Migrationspolitik

Europäische Strategien und Entscheidungen haben direkte Auswirkungen auf die Mitgliedsstaaten und die Möglichkeiten solidarischen Handelns überall. In einem einleitenden Vortag wird auf gegenwärtige Entwicklungen der europäischen Migrationspolitik eingegangen, wesentliche Punkte herausgestrichen und ein Überblick über die vertiefende Literatur gegeben. Anschließend daran werden gemeinsam alternative Strategien erarbeitet: Wie sähe eine ideale europäische Migrationspolitik aus? Welche Aspekte sollten hier unbedingt beachtet werden? Abschließend soll diskutiert werden welche Möglichkeiten wir, als zivilgesellschaftliche Organisationen, haben uns auf europäischer Ebene Gehör zu verschaffen und unsere Visionen eines solidarischen Europas ein Stück weit zu verwirklichen.
Vortragende: Smaranda Krings

Sea Eye- Reflexion Weihnachtsmission und Kurzfilm @ Raum 6
May 31 @ 15:15 – 16:45
Sea Eye- Reflexion Weihnachtsmission und Kurzfilm @ Raum 6

Die Reflexion zur Sea Eye Mission Dezember-Jänner aus Sicht eines Freiwilligencrew-Mitglieds ist eine sehr persönliche Erzählung, die weit über die reinen Daten und Zahlen hinausgehen soll, um die Menschen und die Menschlichkeit in all diesen grausamen Fakten sichtbar zu machen – Ein intimer Einblick in den Bordalltag des Schiffes, das am 29.12.2018, 17 Menschen vor dem Ertrinken gerettet hat.

Sarah Kumnig: Stadt für Alle?! Zwischen lokalen Grenzpraktiken und Urban Citizenship @ Raum 2
May 31 @ 16:30 – 18:00

Stadt für Alle?! Zwischen lokalen Grenzpraktiken und Urban Citizenship
In Städten wird ständig verhandelt wer dazu gehört und wer nicht, wer sich im öffentlichen Raum ohne Angst bewegen kann und wer nicht, wer Zugang zu Gesundheit und Wohnraum hat und wer nicht. Grenzen sind keine Linien um Nationalstaaten, sondern Praktiken des Ausschlusses, die quer durch unsere Plätze und unseren Alltag verlaufen. Im Workshop werden wir nicht nur einen Blick auf unterschiedliche Grenzpraktiken in unseren Städten werfen, sondern auch die Idee einer Stadtbürger_innenschaft oder „Urban Citizenship” diskutieren. Neben Beispielen aus verschiedenen Städten wird es auch konkret um selektive Ein- und Ausschlüsse beim Zugang zu sozialem Wohnbau in Wien gehen. Ziel ist es gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir einer STADT FÜR ALLE einen kleinen Schritt näher kommen können.

Afrique Europe Interact – Alarm Phone Sahara als Beispiel solidarischer Gegenstrategien @ Raum 1
May 31 @ 16:45 – 18:45
Afrique Europe Interact - Alarm Phone Sahara als Beispiel solidarischer Gegenstrategien @ Raum 1

Afrique-Europe-Interact ist ein transnationales Netzwerk, das sich für das Recht auf globale Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung einsetzt.
https://www.facebook.com/aeivienna/
https://afrique-europe-interact.net/

 

Workshop:
-EU-Grenzregime in Afrika – die Sahara als tödliche Grenze der EU

Alarme Phone Sahara als Beispiel solidarischer Gegenstrategien
Ein zentrales Thema in den aktuellen migrationspolitischen Debatten der europäischen Politik ist die Externalisierung des EU-Grenzregimes: Die Einrichtung von Lagern oder Haftzentren auf afrikanischem Boden; die Kollaboration mit diktatorischen Regimen und mit Milizen; die Investition großer Geldsummen, um afrikanische Regierungen zur Schließung von Grenzen und Migrationsrouten zu bewegen und die Bewegungsfreiheit ihrer Bürger*innen einzuschränken.

Täglich sehen wir die tödlichen Konsequenzen dieser Politik: Tausende Flüchtende und Migrant*innen, die ermordet werden, indem man sie im Mittelmeer und in den Wüsten sterben lässt.

Gerade die tödlichen Folgen des EU-Grenzregimes auf den Sahel-Sahara-Routen sind in der europäischen Öffentlichkeit bisher nur wenig präsent. Als Vorzeigebeispiel der Kooperation gilt die Regierung der Republik Niger, eines der wichtigsten Durchreiseländer für flüchtende und ausreisewillige Menschen aus allen Ländern West- und Zentralafrikas. Millionenbeträge aus der EU fließen in die Aufrüstung von Polizei, Militär und Gendarmerie, mit dem Ziel, Transsahara-Reisewege zu schließen und sogenannte Schlepperei und irreguläre Migration zu bekämpfen.

Im Februar 2018 wurden für die nigrischen Sicherheitskräfte mit Finanzierung aus Deutschland 120 neue Allradjeeps und 100 Motorräder für Einsatz im Grenzgebiet Richtung Libyen und Algerien angeschafft. Deutschland und die Niederlande haben ein Abkommen mit der Regierung des Niger zur Finanzierung einer neuen Polizeieinheit “mobile Kompanie zur Grenzkontrolle” über 10 Millionen Euro unterzeichnet. Seit September 2018 ist eine italienische Militärabteilung in Agadez stationiert, um das nigrische Militär für den Kampf gegen “irreguläre” Migration zu trainieren.

Die Folgen: Der Verfolgungsdruck sorgt dafür, dass Fahrer auf die entlegensten und gefährlichsten Routen ausweichen, wo Liegenbleiben in der Wüste für viele den sicheren Tod bedeutet. In der Region Agadez, bekannt als Drehkreuz der Sahel-Sahara-Migration, hat die ortsansässige Bevölkerung durch die repressiven Maßnahmen ihre wichtigste wirtschaftliche Existenzgrundlage verloren. Die Kontrollposten an den Grenzen der Republik Niger sind angewiesen, Menschen abzuweisen, von denen sie glauben, dass sie auf dem Weg die Migration sind, auch wenn diesen als Bürger*innen der westafrikanischen Staatengemeinschaft CEDEAO/ECOWAS eigentlich vertrag lich garantierte Reisefreiheit zusteht. Die Vorgaben aus Europa brechen geltendes Vertragsrecht zwischen afrikanischen Staaten.

Gleichzeitig ist Niger Ziel von Pushbacks und Abschiebungen im grossen Stil zwischen afrikanischen Staaten: Algerische Sicherheitskraefte schieben regelmaessig Migrant*innen, die bei oft sehr gewaltvoll ausgefuehrten Razzien verhaftet werden, auf LKWs in die Wueste im Grenzgebiet zu Niger ab – davon ausgehend, dass die Menschen sich von dort, wenn sie ueberleben wollen, auf die andere Seite der Grenze durchschlagen muessen. Ausserdem werden mittlerweile regelmaessig Gefluechtete, u.a. Kriegsfluechtlinge aus Darfur im Sudan, die aus Libyen evakuiert wurden, in den Niger gebracht – eine erste Konkretisierung der Plaene fuer ein Outsourcing des europaeischen Asylsystems in Laender auf afrikanischem Boden.

Mit Alarme Phone Sahara stellen wir ein Projekt vor, das zum Ziel hat, die Menschen, die in die Migration gehen oder flüchten müssen, dabei zu unterstützen, dass sie den gefährlichen Reiseweg durch die Wüste überleben.

Außerdem möchte Alarme Phone Sahara dokumentieren, was auf den Sahel-Sahara-Routen passiert und dafür in der internationalen Öffentlichkeit Sichtbarkeit herstellen.

Brücken bauen – reinkommen und mitmachen in politischen Gruppen @ Raum 3
May 31 @ 17:00 – 19:00

t.b.a. – mehr Infos spätestens vor Ort

Antifa Sofia: external borders of Fortress Europe @ Vortragsraum 1
May 31 @ 17:30 – 19:00
Antifa Sofia: external borders of Fortress Europe @ Vortragsraum 1

We will tell you more about one of the external borders of Fortress Europe: the life of those who run to and from Bulgaria and of those who are stuck there; about Bulgaria as a tool of the EU, about the rising fascism in the country – both on the political scene and on the street and its’ relationship with poverty and the historical context.

Ще ви разкажем повече за една от външните граници на крепостта
Европа, животът на бягащите към и от България и на тези, заседнали в нейните граници. За България като инструмент на ЕС, за нарастващият фашизъм, както на политическата сцена, така и
на улицата (и за връзката му с бедността и историческия контекст).

Seebrücke Graz – Vor dem Klima auf der Flucht @ Raum 4
May 31 @ 17:30 – 19:00
Seebrücke Graz - Vor dem Klima auf der Flucht @ Raum 4

Brigitte Kratzwald, Seebrücke Graz, Aktivistin: Vor dem Klima auf der Flucht, Workshop

60 Millionen Menschen befinden sich laut Statistik der UNO weltweit auf der Flucht. Die Fluchtursachen sind vielfältig, Klimawandel spielt dabei eine wichtige Rolle, die in den nächsten Jahren noch zunehmen wird. Das gilt umso mehr, weil der Klimawandel andere Fluchtgründe, wie Hunger, Armut verstärkt oder auch zu bewaffneten Konflikten führt. Der Kampf gegen den Klimawandel stellt also einen wesentlichen Faktor für die Bekämpfung von Fluchtursachen dar, ein Argument, das noch kaum thematisiert wird. Wer etwas gegen die zunehmende Migration tun will, sollte besser in Klimapolitik investieren, als in Mauern und Zäune! Im Workshop wollen wir die Zusammenhänge anhand einiger Beispiele nachvollziehen und dann darüber nachdenken, wie hier Synergien aus den Kämpfen verschiedener Bewegungen gewonnen werden können.

support: Free University of Aleppo! @ Raum 5
May 31 @ 18:15 – 18:45
support: Free University of Aleppo! @ Raum 5

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/supporting-the-free-university-of-aleppo-syria-in-their-struggle-for-an-independent-education/unterschreiben/adresse

a presentation to explain the initiative, and to invite all interested into participate and support with collecting signatures.

to support the the students and the teaching staff of the Free
University of Aleppo. Syria, in their struggle for an independent
education program, and in their rejection of the decision by the
“Government of Salvation”, i.e their refusal to belong to any political body that promotes terrorism or dictatorship, in this case, the al Assad Regime and the “Government of Salvation” which is dominated by and is an ally of the
Hayat_Tahrir_al-Sham which is count as terrorists group.

the presentation, is going to be around 20 min,
an introductions to the situation and the problem of the independent of the editions institutions in Syria and how a Independent education reflect on democratic society.

then a record Skype interview with Dr. Jawad Abou Hatab and if possible with more teaching staff of the University which both are critical the moment because the Nord of Syria is currently under heavy attack of the the Assads and Russian Milliary. We will also show a short video from the World press( abc, Aljazeera)

 

Jawad Abou Hatab was born in 1962 in Damascus. He completed his higher education at the medical school of Damascus University in 1988. He subsequently worked as a heart surgeon at the Cardiac Surgery Hospital located within the hospital. Hatab travelled to Italy in 2003 and completed his studies to become a paediatric cardiologis and was a lecturer at the medical school of Damascus University.

Since May 2016 he has served as Prime Minister the Syrian Interim Government (though he resigned as prime minister on 10 March 2019.

Hatab established since 2011 several Field Hospital in Jordan, Turkey and in Syria till now where he work.
CURRENTLY he established with other Member the educational system in the University of Frei Aleppo, where he teaches in the Frei University of Aleppo.

The Way Without Entry. Performance
May 31 @ 18:30 – 19:15
The Way Without Entry. Performance

The Way Without Entry. Performance

We live our life. Even when we engage in someone’s life it doesn’t become ours. Our life is still our and the other is still beside. However the decisions we make influence others. The ways we decide to walk cross the ways being not our decisions. Sometimes we are guidepost and another time we are dead end. Sometimes this way is without exit for us and another time without entry for others.

Is our life only ours? Where is it when another life is beside? Don’t we trample already existing way while we trace ours?

Grupa Ruchoma